Um Gefahren für Autofahrer und Anwohner abzuwehren, ist die Polizei am Sonntagabend zu einem Windrad an der A14 bei Döbeln ausgerückt. Die Anlage hatte sich unkontrolliert gedreht. Auch Techniker waren im Einsatz.
Ein Windrad bei Großweitzschen (Kreis Mittelsachsen) nahe der Autobahn 14 ist am Sonntagabend außer Kontrolle geraten. Nach Angaben der Polizei hatte ein Techniker den Notruf gewählt, weil er eine Anlage im Windpark nördlich von Döbeln nicht mehr stoppen konnte. Mutmaßlich hätten hohe Windgeschwindigkeiten einen technischen Defekt an den Bremsen verursacht.
Um Gefahren für Autofahrer und Anwohner abzuwehren, ist die Polizei am Sonntagabend zu einem sich unkontrolliert drehenden Windrad an der A14 bei Döbeln ausgerückt.
Abflauender Wind bannte Gefahr
Von einer Sperrung der nahegelegenen A14 im Zuge einer Gefahrenabwehr ist in diesem Fall abgesehen worden, weil der Wind inzwischen abgeflaut war, sagte ein Polizeisprecher MDR SACHSEN. Im Gebiet um das defekte Windrad seien bis Montagfrüh vorsorglich Beamte unterwegs gewesen. Inzwischen seien Techniker dabei, ein mögliches Problem mit den Bremsen zu beheben.
Schon einmal gab es wegen eines Windrades Alarm in der Gegend: Im Jahr 2020 musste die Feuerwehr in Großweitzschen zu einem brennenden Windrad ausrücken.
MDR (mla/stt/wim)