Abbau von Lithium in Zinnwald soll 2030 beginnen


Bis zu 18.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr

In einer Aufbereitungsanlage im Altenberger Ortsteil Liebenau sollen mit einem alkalischen Verfahren bis zu 18.000 Tonnen batterietaugliches Lithiumhydroxid pro Jahr gewonnen werden.

Damit ließen sich nach Angaben der Zinnwald Lithium GmbH etwa 800.000 Elektrofahrzeuge mit Akkus ausstatten.

Das Bergwerk auf deutscher Seite im Osterzgebirge könne etwa 70 Jahre lang betrieben werden, hieß es. Zudem gebe es ein noch größeres Lithiumvorkommen auf tschechischer Seite. Uhlig bezeichnete den Lithiumabbau als „nachhaltig, störungs- und risikoarm“.

Bedenken und Kritik

Die Bürgerinitiative Bärenstein befürchtet, dass das Projekt deutlich größer wird als ursprünglich geplant. „2019 wurde gefragt, ob der Bergbau von einer halben Millionen Tonne möglich wäre. Zwischenzeitlich waren es 1,5 Millionen Tonnen nun reden wir von drei Millionen Tonnen“, sagte der Initiativ-Sprecher Malte Eismann MDR SACHSEN. Hinzu kämen Sorgen vor Umweltschäden durch die geplante Industrieansiedlung.



Originalbeitrag ansehen

Author: admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert